Implantate sind Titanschrauben, die als Ersatz für fehlende Zahnwurzeln in den Kieferknochen eingesetzt werden. Nach einer Einheilungsphase können sie mit einem festsitzenden Zahnersatz (Kronen oder Brücken) versorgt werden oder dienen als Verankerung für eine abnehmbare Zahnprothese.

Gaumenimplantate (Kieferorthopädische Verankerung am Gaumen)

Diese kurzen Implantate (Palatal Implant, Straumann® AG, Schweiz) werden zur temporären Verankerung von kieferorthopädischen Apparaturen in der Mitte des Gaumens eingesetzt. Nach Abschluss der kieferorthopädischen Korrektur werden sie wieder entfernt.

Kronen kommen bei starker Zerstörung der Zahnkrone mit intakter Zahnwurzel zur Anwendung. Allenfalls muss der Zahnstumpf vorgängig mit einem Stift aufgebaut werden, um so genügend Halt für die Krone zu bekommen. Mit einer Brücke können Zahnlücken versorgt werden. Dabei werden die benachbarten Zähne überkront und mit einem sogenannten Zwischenglied verbunden. Keramikschalen, sogenannte Veneers, kommen bei stark störenden Zahnfarben, -formen und –stellungen zum Einsatz. Dabei wird der Zahn minimal beschliffen um den nötigen Platz für die hauchdünnen Schalen zu schaffen. Diese werden schliesslich dauerhaft auf die speziell behandelte Zahnoberfläche geklebt.
In gewissen Fällen werden chirurgische Eingriffe an Zähnen, Zahnfleisch oder Kieferknochen nötig. Wir führen Weisheitszahnentfernungen, Implantatoperationen, Knochenaufbauten, Abszesseröffnungen und Wurzelspitzenresektionen in örtlicher Betäubung oder in speziellen Fällen in Narkose und unter sterilen Bedingungen durch. Manchmal müssen Weisheitszähne aus gesundheitlichen Gründen oder wegen Platzmangel entfernt werden. Dieser kleine oralchirurgische Eingriff wird in der Regel in örtlicher Betäubung durchgeführt. In speziellen Fällen kann er aber auch in Narkose gemacht werden.
Unsere Dentalhygienikerinnen und hochqualifizierten Prophylaxeassistentinnen bemühen sich um eine feinfühlige, schmerzfreie Zahnreinigung, um Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch langfristig gesund zu halten. Weiche Zahnbeläge, Zahnstein und Verfärbungen werden professionell entfernt. Nach einer ersten Untersuchung durch den Zahnarzt werden Ihre Wünsche und Bedürfnisse mit einem allfälligen Therapieplan abgestimmt, um Ihrem persönlichen Risiko für Zahn- und Zahnfleischerkrankungen entgegen zu wirken.
Bei der Parodontaltherapie werden die weichen und harten bakteriellen Zahnbeläge, welche zur Zahnfleischentzündung und zur schwerwiegenden Parodontitis führen im Normalfall durch die Dentalhygienikerin eliminiert. Ohne Therapie kann diese Erkrankung zum Verlust der betroffenen Zähne führen. Deshalb wird manchmal ein parodontalchirurgischer Eingriff, wo unter Sicht die befallenen Stellen gereinigt werden, notwendig.
Mit Teilprothesen werden bei teilbezahnten Gebissen mehrere Zähne ersetzt und mittels Abstützung auf der Schleimhaut, Klammern an den Zähnen oder an Implantaten befestigt. Totalprothesen kommen bei komplett zahnlosen Kiefern zum Einsatz. Sie können zur Verbesserung des Haltes und des Kaukomforts an Druckknöpfen auf Zahnwurzeln oder auf Implantaten zusätzlich verankert werden.
Als Schulzahnärzte von verschiedenen umliegenden Gemeinden sind wir spezialisiert auf den Umgang mit den kleinen Patienten. Gerne unterstützen wir Sie auch mit wertvollen Tipps bei der Vorbereitung Ihres Kindes zu Hause. Wir führen die jährlichen Schulzahnkontrollen bei uns in der Praxis durch und haben auch moderne Methoden und Techniken (Bsp. eine schmerzfreie Spritze), um den Besuch bei uns so angenehm wie möglich zu gestalten.
Wurzelbehandlungen werden bei entzündeten und abgestorbenen Zahnnerven zur Schmerzstillung und Entzündungsvorbeugung durchgeführt. Dabei wird der befallene Zahnnerv aus dem Wurzelkanal entfernt und durch ein entzündungshemmendes Medikament ersetzt. Nach Abheilung wird der Wurzelkanal mit einem Füllmaterial bakteriendicht verschlossen um eine erneute Entzündung zu verhindern.
Diese Krankheitsbilder entstehen oft durch Zähnepressen und -knirschen. Sie gehen mit lokalen Schmerzen oder generalisiertem Kopfweh und Nackenverspannungen einher. Die individuelle Therapie umfasst je nach Fall Selbstbeobachtung, Physiotherapie, eine Aufbissschiene (AP®-Schiene oder Michiganschiene) zur Entlastung der Zähne und der Kiefergelenke oder gelegentlich auch entzündungshemmende Medikamente.
Das Bleaching ist eine Methode zur Aufhellung dunkler und verfärbter Zähne mit einem gelartigen Bleichmittel. Grundsätzlich gibt es zwei Methoden: Das „Powerbleaching“ in der Zahnarztpraxis und das „Homebleaching“ mit einer individuell angepassten Bleichschiene für zu Hause. Verfärbungen durch Kaffee, Tee, Wein oder Rauchen werden vorgängig durch eine professionelle Zahnreinigung entfernt. Füllungen und Kronen können nicht gebleicht werden und müssen allenfalls erneuert werden.
Heutzutage kommen Zahnschienen oft zum Einsatz: Als Nachtschiene gegen das Zähneknirschen oder bei Schlafapnoe, als Schienen für das Bleichen von Zähnen oder als Zahnschutz beim Sport.
Die Grundlage für die optimale Planung der zahnärztlichen Behandlung ist die sorgfältige Untersuchung der Zähne, des Zahnhalteapparates und der Mundhöhle. Aufgrund dieser Unterlagen und den ergänzenden Röntgenbildern wird für Sie ein individuelles Therapiekonzept erstellt. Wann immer es sinnvoll ist, wird das persönliche Gespräch durch digitale Bilder unterstützt, die wir zusammen mit dem Patienten am Bildschirm analysieren und besprechen. Durch diesen Dialog erfährt der Patient, in welchen Schritten die Behandlung oder der Eingriff abläuft.
Wird eine Behandlung nicht aus medizinischen Gründen sondern ausschliesslich der Schönheit wegen vorgenommen, spricht man von ästhetischer Zahnmedizin. Durch unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten kann dem Wunsch nach schöneren Zähnen nachgeholfen werden. Ein harmonischer Gesamteindruck und ein ästhetisches Erscheinungsbild sind in unserer Gesellschaft von zentraler Bedeutung.